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festplatte zickt rum ..filecheck? OE 2.5

  • hallo,

    folgendes problem

    meine aufnahmen auf der platte werden nicht mehr angezigt , die rest kapazität der platte schon

    ich möchte sie nicht neu initialisieren (weil dann alles weg ist)

    test probiert , bricht aber mit error ab


    root@dm7080:~# fsck.ext3 /dev/sda1

    e2fsck 1.43-WIP (18-May-2015)

    ext2fs_check_desc: Corrupt group descriptor: bad block for block bitmap

    fsck.ext3: Group descriptors look bad... trying backup blocks...

    Adding dirhash hint to filesystem.


    /dev/sda1 was not cleanly unmounted, check forced.

    Pass 1: Checking inodes, blocks, and sizes


    achja.. aktuelles merlin auf der 7080 HD


    sonst vielleicht jemand ne idee wie ich die daten retten kann per telnet


    danke

    reiter

  • Ja ist noch aus einer 8000er die Platte deshalb auch ext3

    Und ja würde gern noch paar Sachen retten

    Aber wie gesagt wie in Post 1

    Komm ich gerade nicht weiter mit Telnet


    Und ausbauen der Platte ist auch blöd weil ich sie nirgends an einen Pc hängen kann

    Wieso oe 2.0 hab ja das 2.5 drauf


    Danke schon mal

  • Scheinbar ist der primäre Superblock der die Informationen über das Dateisystem enthält korrupt.


    Hast mit dem vorgeschlagenen command e2fsck -b 32768 /dev/sda1 schon versucht den Superblock wieder herzustellen? Wenn die Blockgröße 4K beträgt würde der command passen.


    bekommst n du mit tune2fs -l /dev/sda1 |grep -i "block size" die Blockgröße noch raus? Vermutlich nicht

    Wenn die Blockgröße nicht bekannt ist müsstest du raten https://linux.die.net/man/8/e2fsck (-b superblock) - oder mit z.B. TestDisk ran um die Blockgröße und Postition eines alternativen Superblocks rauszufinden.

  • ich probiere es mal...

    werde berichten

    danke schon mal


    root@dm7080:~# tune2fs -l /dev/sda1 |grep -i "block size"

    -bash: tune2fs: command not found



    root@dm7080:~# tune2fs -l /dev/sda1 |grep -i

    -bash: tune2fs: command not found

    BusyBox v1.24.1 (2017-07-25 14:35:10 CEST) multi-call binary.


    Usage: grep [-HhnlLoqvsriwFE] [-m N] [-A/B/C N] PATTERN/-e PATTERN.../-f FILE [FILE]...


    Search for PATTERN in FILEs (or stdin)


    -H Add 'filename:' prefix

    -h Do not add 'filename:' prefix

    -n Add 'line_no:' prefix

    -l Show only names of files that match

    -L Show only names of files that don't match

    -c Show only count of matching lines

    -o Show only the matching part of line

    -q Quiet. Return 0 if PATTERN is found, 1 otherwise

    -v Select non-matching lines

    -s Suppress open and read errors

    -r Recurse

    -i Ignore case

    -w Match whole words only

    -x Match whole lines only

    -F PATTERN is a literal (not regexp)

    -E PATTERN is an extended regexp

    -m N Match up to N times per file

    -A N Print N lines of trailing context

    -B N Print N lines of leading context

    -C N Same as '-A N -B N'

    -e PTRN Pattern to match

    -f FILE Read pattern from file

    root@dm7080:~#

  • ok, dann versuch mal den Superblock zu restoren


    fsck.ext3 -b 32768 /dev/sda1


    und dann wieder das filesystem zu reparieren


    fsck.ext3 -v -p -f -C0 /dev/sda1



    kann aber sein dass die Option -p bzw. -C0 verweigert wird, dann ohne versuchen. Es kann sein dass du dann jeden Wiederherstellungsvorgang manuell bestätigen musst


    Wenn die Daten wichtig sind, wäre ein Backup der gesamten Platte mit dd vor dem check zu überlegen





  • der befehl steht schon ne gefühlte halbe stunde so und nix passiert


    root@dm7080:~# e2fsck -b 32768 /dev/sda1

    e2fsck 1.43-WIP (18-May-2015)

    Adding dirhash hint to filesystem.


    /dev/sda1 was not cleanly unmounted, check forced.

    Pass 1: Checking inodes, blocks, and sizes

  • /dev/sda1: 4195/953984 files (24.4% non-contiguous), 241353068/244190008 blocks

    root@dm7080:~# fsck.ext3 -v -p -f -C0 /dev/sda1


    4195 inodes used (0.44%, out of 953984)

    1016 non-contiguous files (24.2%)

    7 non-contiguous directories (0.2%)

    # of inodes with ind/dind/tind blocks: 1500/596/44

    241353068 blocks used (98.84%, out of 244190008)

    0 bad blocks

    154 large files


    4073 regular files

    113 directories

    0 character device files

    0 block device files

    0 fifos

    0 links

    0 symbolic links (0 fast symbolic links)

    0 sockets

    ------------

    4186 files


    so nach reboot alles wieder da...

    danke fred.. echt super

  • Freut mich, dass es funktioniert hat


    Tipp am Rande: wenn man das Filesystem manuell erstellt, kann man sich die Liste der Superblöck backups (nicht auf die HDD ;) ) sichern, dass spart im worst case Zeit und Nerven ...


    (bei ext3 benötigt man kein lazyinit, da werden die inode Tabellen sofort überschrieben)

  • ja, am Stick oder PC - nur nicht auf die betroffene Festplatte sonst kommt man nicht mehr an die Informationen ran, wenn das Dateisystem so korrupt ist, dass man die Platte nicht einmal mehr mounten kann.


    Wichtig ist nur die Liste der alternativen Superblöcke und eventuell die block size


    Code
    1. Creating filesystem with 488116246 4k blocks and 122036224 inodes
    2. Superblock backups stored on blocks:
    3. 32768, 98304, 163840, 229376, 294912, 819200, 884736, 1605632, 2654208,
    4. 4096000, 7962624, 11239424, 20480000, 23887872, 71663616, 78675968,
    5. 102400000, 214990848



    Man kennt man dann die Blockgröße und Positionen der Superblock backups, wenn man die Informationen nicht hat, wird es schwieriger

    Ich hatte befürchtet, dass die Blockgröße beim Initialisieren im im OE2.0 nicht mit 4K gesetzt wurde ...


    wenn es dann mit z.B. 32768 nicht funktionieren sollte, kann man einen anderen versuchen, z.B. mit


    fsck.ext3 -b 229376 /dev/sda1



    zu 99% benötigt man das nicht, aber im worst case ist es ein nice to have




    man kann beim manuellen formatieren den output auch gleich in ein file umleiten, z.B.


    mkfs.ext3 /dev/sda1 | tee ~/mkfs.ext3.superblocks.txt

  • Ich hänge mich hier mal ran, da ich zum Filesystem reparieren auch eine Frage hätte.


    Der Hintergrund ist das ich auch eine ext3 formatierte Festplatte aus der 8000er in der 7080 habe.

    Die Festplatte ließ sich über die Dreambox Oberfläche nicht mehr überprüfen.

    Per Telnet habe ich folgenden Befehl versucht: fsck.ext3 -f -v -p /dev/sda1

    Da kam die Fehlermeldung das es manuell ohne f und p "gemacht" werden sollte.

    Dann: fsck.ext3 /dev/sda1 eingegeben, was auch durchlief.

    Es wurden Fehler gefunden, die ich manuell bestätigen musste bzw. das reparieren bestätigen musste (alle Fehler wurden dann beseitigt).

    Per Oberfläche läuft der Test nun auch wieder fehlerfrei durch.


    Nun die Frage:

    Reicht der Befehl "fsck.ext3 /dev/sda1" aus um alles zu überprüfen bzw. zu reparieren, oder kann man da noch was besser machen?

    Es gibt da ja noch einige "extra" Befehle (z.B. -v, -p)die man einbauen könnte.


    Gruß

    Mike