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Ü-Cam Kabellos

  • Hallo an Alle !


    Das hier hat jetzt mit der Dream nichts zu tun aber hier sind viele fortgeschr. User und technisch auf hohem Niveau, deshalb erhoffe ich mir technisch tiefere Aussagen.


    Guter Freund, der ein Arzt ist und nie Zeit hat :-) , will eine kabellose Überwachung, das natürlich über sein iPhone irgendwie bedienbar sein soll ( er hat (sehr- )wenig techn. Geschick )

    Hat jemand von euch Efraghungen damit und kann ganz trocken sagen was taugt und was nicht ? Soll solide Technik sein und teilweise mit Außenkameras.

    Er wil ein System in der Praxis und ein Zuhause, will ihm aber keine zwei verschiedene hinstellen, ich denke an zwei gleiche Systeme.


    arlo Ultra ??

    arlo Pro ?


    eufyCam ?


    UniFi Protect ( habe nicht herausgefunden ob es Akkubetrieben wird ) ?


    BlinkXT von Amazon ?


    Kann jemand etwas dazu sagen ?

    DM900UHD, 1TB HDD

    DM8000PVR, 1TB WD HDD, Sony DVD-Laufwerk.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Cybergal ()

  • Wieso? Auch - ich würde sogar sagen insbesondere - kabellose Kameras fallen regelmäßig durch wahnsinnig schlecht Cybersecurity auf. Dass die schlimmsten Kracher auf deiner Liste fehlen, ist schonmal gut.


    Aber auch bei besseren / teureren Kameras wäre ich skeptisch, ob es eine gute Idee ist, Bilder aus privaten oder vertraulichen Bereichen "durch die Cloud" auf das iPhone zu bringen...

  • Nix Cloud, SD-Karte oder Nas. Sicherheit ist so eine sache, deshalb will ich eigentlich nichts von Amazon System.

  • Die Kombination Smartphone App und keine Cloud gibt es heute nur noch recht selten. Da gibt es viele gute Gründe und die von deinem Doc gewünschte Einfachheit ist ein wesentlicher Grund. Nur mit externen Servern kann man z.B. Fernzugriff simpel und zuverlässig umsetzen. Manchmal ist das sogar sicher implementiert, meistens aber nicht...


    Wenn ich das richtig sehe, bietet lediglich Unifi eine offline Lösung. Da müsstest du dann aber mal gucken, ob sich das mit evtl gewünschtem mobilen Zugriff und weiterem verträgt.

  • Lokaler Zugriff würde denke ich auch reichen wenn es etwas mehr Sicherheit bieten würde.

    Die SD-Karte abrufen dürfte nicht so schwer sein. Akku soll lange halten, und die Soft zuverlässig funktionieren.... da brauche ich Erfahrungswerte...

  • Ich habe die Arlo Pro 1 und die Arlo Pro 2 im Einsatz. Die Ultra benötigt für 4K einen Plan, sprich 10 EUR im Monat (wobei erstes Jahr kostenlos ist). Die Arlo Pro 2 mit 1080p ist der Pro 1 mit 720p vorzuziehen, wobei man bedenken muss dass die Framerate der Arlos sowieso sehr niedrig ist (bei Ultra weiß ich es allerdings nicht wie die Qualität ist). Gestochen scharfe Aufnahmen darf man also nicht immer erwarten, wenn dann eher im Nachtmodus als im Tagmodus. Aber das ist natürlich dem Cloud Service geschuldet weil jede Aufnahme ja hochgeladen werden muss, deshalb will man die Dateigröße klein halten. Ein halbwegs gutes Internet mit anständigem Upload ist deshalb schon auch Voraussetzung.


    Man kann an die Zentrale auch eine USB Festplatte anschließen, dann landen die Aufnahmen zusätzlich noch auf der Harddisk und nicht nur in der Cloud. Oder man verwendet ein Python Skript und lädt sich die Aufnahmen zusätzlich aus der Cloud noch auf ein NAS oder PC, falls man die Aufnahmen behalten will. Denn in der kostenlosen Cloud werden die Aufnahmen nur 7 Tage gespeichert, zahlt man für einen Plan dann sind es 30 Tage.


    Das Arlo System ist extrem einfach einzurichten, über Handy App oder Web Browser. Der Akku hält sehr lange, natürlich abhängig davon, wie oft Aufnahmen ausgelöst werden. Sind es wenig Aufnahmen dann 3-6 Monate pro Ladung. Sind es viele Aufnahmen die gemacht werden dann vielleicht nur eine oder zwei Wochen. Man kann sich Messages und Bilder aufs iPhone kommen lassen wenn Kameras ausgelöst werden, Messages auch auf die Apple Watch. Man kann die Kameras automatisch scharf stellen wenn man sein Geofence Gebiet verlässt. Mit verschiedenen Moden die man frei erstellen kann, kann man die aktive Zeit der Kameras festlegen und z.B. auch festlegen wenn Kamera 1 auslöst soll auch Kamera 2 sofort aufnehmen etc.


    Will man die Arlo an zwei Orten verwenden braucht man zwei Zentralen. Dafür muss man dann auch zwei verschiedene Email Adressen bzw. Konten verwenden, aber man kann dann die Kameras des Accounts 1 freigeben für Account 2 und umgekehrt (Freunde einladen). Somit kann man am iPhone beide Zentralen und deren Kameras zeitgleich verwenden obwohl man mit der Arlo App nur an einem Account angemeldet sein kann. Man kann auch weitere Freunde einladen, sie müssen sich nur einen kostenlosen Account holen, brauchen dafür keine Geräte kaufen. Aber die können dann auch die Kameras benutzen und sehen.


    Ein kleiner Nachteil ist die Abhängigkeit vom Cloud Service. Ab und zu kann es schon vorkommen dass Arlo Probleme hat und mal nichts geht. Kommt selten vor, aber es kommt eben vor. D.h. 100% Verfügbarkeit sollte man nicht erwarten, aber doch recht hohe Verfügbarkeit. Wer 100% will muss kabelgebundene Kameras ohne Cloud Service nehmen. Aber wegen der einfachen Bedienbarkeit, der Flexibilität wo man die Kameras anbringen kann, die gute Integration ins iPhone, iPad und Watch ist die Arlo Pro 2 im Gesamtpaket für mich immer noch unschlagbar und würde sie definitiv weiter empfehlen.

  • Lt. Beschreibung haben Arlo pro und Ultra einen lokalen Speicher. Kann ich darauf direkt zugreifen ? Und wenn man wie du sagst eine HDD anschließen kann dann kann man die Aufnahmen unabhängig von Cloud speichern und behalten solange die HDD Platz hat ?

  • Die Arlo Pro Kamera hat keinen lokalen Speicher, nur die Arlo Go (LTE) hat einen SD Card Slot, Ultra weiß ich nicht. An die Arlo Pro Zentrale kann man per USB eine Harddisk bis zu 2TB anschließen (nur FAT32 formatiert). Das habe ich zu Beginn auch benutzt, aber später bin ich dazu umgestiegen 1x am Tag per Python Script sämtliche neuen Videos aus der Cloud zu holen (Script z.B. https://github.com/aramosf/na-dsm ). Das funktioniert sehr zuverlässig, hat aber den Nachteil dass Aufnahmen verloren gehen können wenn gerade das Internet ausfällt. Bei der Harddisk Lösung hat man dann die Aufnahmen wenigstens auf der Festplatte, aber eben nicht in der Cloud. Fehlende Videos während eines Internetausfalls werden auch nicht nachsynchronisiert. Um auf die Videos der Festplatte zugreifen zu können muss man sie an einen PC anstecken (man kann nicht per WLAN darauf zugreifen). Die Aufnahmen werden gemacht bis die Platte voll ist, dann glaube ich werden sie überschrieben. 2 TB ist aber eine Menge, wenn man einmal im Jahr die Festplatte absteckt und wegkopiert sollte das kein großes Problem sein. Die Ultra hat eine etwas andere Zentrale (Smart Hub), und wohl keinen USB Anschluss mehr, dafür einen SD Card Slot. Was da die Limits sind weiß ich nicht.