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Beiträge von dreamer-flt

    Unverständlich ist das nicht (siehe mein obiges Posting). Sony, Panasonic und Co befürchten (zu recht) bei standarmäßig deaktiviertem Overscan eine Supportanfragenwelle von Kevin-Chantal, weil sie beim glotzen von alten MTV Clips "so komische Störstreifen oben" sehen. Da skaliert man eben lieber doppelt und dreifach hoch und runter (720p Input den Overscan rausskalieren, danach auf die native Bildschirmauflösung von 2160p aufblasen ...)


    In der Neuzeit (also seit ~5 Jahren) sind mir eigentlich nur einige (wenige) Medion-TVs und der übliche Türkenkram von Beko Plc (welcher unter "Telefunken", "Grundig" und Co verscherbelt wird) untergekommen, die KEINEN abschaltbaren Overscan aufweisen. Auch die sind aber spätestens im Service Menü zu dispziplinieren, wo man das abdrehen kann.


    Kevin-Chantal ist halt ... speziell. Alte 4:3 Aufnahmen zoomt er ja auch liebend gerne auf 16:9 auf, weil er keine schwarzen Letterboxes links und rechts erträgt ("hey, ich hab nen geilen neuen OLED, was soll der Scheiß, ich will das bildschirmfüllend") :undweg:

    Moin,


    Overscan ist ein Relikt aus dem vorigen Jahrtausend als Bildröhren an den Rändern eine so schlechte Konvergenz hatten, das man diese Problemzonen mit einem fetten Rahmen überdeckte. In den 70ern kam man dann darauf, das man in diesem "unsichtbaren" Bereich Zusatzinformationen in die sogenannte "Zeilenaustastlücke" verpacken konnte welche dann aber, sofern sie in den sichtbaren Bereich gerieten, ziemlich seltsam aussahen ("Strichcodes").


    Zu Beginn der Digitalisierung des Fernsehens haben dann Fernsehtechniker diese Infos von der MAZ einfach mitdigitalisiert, weswegen die LCD-TVs bis heute den Overscanbereich wegskalieren, damit der Kunde bei Betrachtung solch prähistorischer Aufnahmen nicht von einem Defekt des Gerätes ausgeht und den Support vollmüllt. Dooferweise wird durch diese Overscanskalierung ~10% der Bildinformation bei modernen Ausstrahlungen immer wegrationalisiert und die Bildqualität leidet erheblich.


    Ich bin abgeschweift. Fazit: Das Problem kann man nicht einfach so "wegskinnen". Entweder der Programmierer/Skinner verzichtet auf die magischen 10% Bildinformationen (und das Resultat sieht auf overscanfreien Bildschirmen bescheiden aus) oder er geht davon aus, das der Verbraucher in der Lage ist sein Gerät richtig einzustellen (sprich den prähistorischen Overscan auszuknipsen).


    Da ich zu letzterem tendiere: Wie genau lautet die Bezeichnung deines TVs? :undweg:

    Der Irrsinn ist -neben den genannten potentiellen Problemen - darin begründet, das DMM zwei Fernbedienungsprotokolle rausgehauen hat: TWIRP und RC10. Und die Boxen größtenteils beide Protokolle "verstehen", weswegen viele User bei den programmierbaren Fernbedienungen immer noch mit dem unsäglich schlechten TWIRP rummachen. TWIRP heisst "two way infrared remote protocol" und wurde von OFA mal als bidirektionales Protokoll für Mäuse und Tastaturen entworfen. DMM hat das dann eingekauft, zur Hälfte kastriert (konkret den Rückkanal gestrichen, damit die Fehlerredundanz weggehobelt und das Timing komplett verhunzt) und uns dann den Kram an den Hals gehängt.



    Du musst peinlich darauf bedacht sein im "Dreambox Wirrwar" der FB-Protokolle seitens Logitech ein Geräteprofil zu erwischen, das erwiesenermaßen RC10 sendet.


    Und "Extender direkt vor der Dreambox" schreit mich förmlich an, das du mit einer Irrsinnspower den IR-Empfänger verstopfst :D


    Mein konkreter Vorschlag:


    • Gerät "Dream Multimedia DM920" laden
    • Nicht im Profil vorhandene Tasten wie SHIFT-0 und SHIFT-1 (discrete off und discrete on) sowie "PAUSE" anlernen. Mehr fehlt in diesem Profil nicht
    • dann erst anfangen zu schauen, warum es noch hakt

    Verringere mal die IR-Sendeleistung des Hubs. Da sitzen 6 IR LEDs drin (2 vorne, 2 seitwärts, 2 nach oben), die bei jedem Tastendruck ihr Umfeld mit Infrarotsignalen befeuern. Diese sind dann oft zu stark und "verstopfen" die IR Empfänger der Geräte.


    Des weiteren hilft es oft den Hub anders als bisher zu platzieren respektive den mitgelieferten IR Extender statt des Hubs zum Senden zu benutzen (Einstellungen -> mehr -> Fernbedienungs- und Hubzuweisungen):


    ir-zuweisung.JPG



    Bei mir steht der Hub in einer Ecke des Raumes. Den IR-Extender habe ich, da die 920 in dieser Konstellation manchmal träge reagierte, zusätzlich in 2m Abstand platziert und lasse die Dreambox mit beiden IR-Gebern (Hub und Extender) befeuern.

    • Logitech hat noch keine Bluetooth Codes für die Dreambox vom Hersteller erhalten.
    • Logitech entscheidet, welcher Geräte seitens des Hubs Bluetooth Support bekommen
    • Logitech hat bisher lediglich acht Geräte in ihrer Gerätedatenbank per Bluetooth steuerbar gemacht (u.a. PS3/4 und Fire TV)
    • Bei mir ist der Harmony Hub, gekoppelt an eine Companion und eine Touch, rattenschnell. Schneller als die Originalfernbedienung. Du mußt natürlich in der Harmonysoftware auch mal Punkte wie "Tastenverzögerung" an deine Vorstellungen anpassen und nicht einfach auf den (konservativen) Presets belassen.



    Fazit: Selbst wenn die BLE-Implementierung seitens DMM mal dokumentiert und für Dritthersteller öffentlich gemacht werden wird, bezweifle ich stark das Logitech so eine kleine Firma überhaupt zur Kenntnis nimmt. IR-Codes funktionieren ja schließlich.

    1 LNB über T-Stück an 2 Tunereingängen kann schon bei deiner Vorgängerlösung nur unbefriedigend funktioniert haben (beide Tuner müssen Sender auf der gleichen SAT-Ebene gewählt haben um Empfang zu haben).


    In Verbindung mit den 8 Demods des FBC und dessen unvollständiger Integration in die Enigma-Tunerlogik (kein "intern verbunden", kein "selbes Kabel am Rotor" ...) wird dein Denkfehler nur noch schneller offensichtlich.


    • Wenn du nur ein LNB zur Dreambox verlegt hast, bleibt LNB2 frei
    • Wenn du zwei LNB zur Dreambox verlegt hast (egal ob der selbe SAT wie LNB1 oder ein anderer SAT), kommt der an LNB 2
    • Nutzt Du Unicable, dann kommt dieser an LNB1, LNB2 bleibt frei und du konfigurierst die 8 Demods für Unicable
    • Hast du einen Rotor, dann kannst du sinnvoll nur LNB1 nutzen. Mitdrehende weitere LNBs an der Schüssel können nicht verwendet werden, weil DMM diese Konfiguration als "uninteressante Randgruppe" deklariert hat und keine Anstalten macht, dieses Setting (wie bei den bisherigen Tunern) auch für FBC zu implementieren

    Ne ne, das war schon nachzustellen, woran die Serienerkennung geklemmt hat bei latte0815. Das Problem ist halt immer, das die Erkennung bestimmte Namenserkennungsmuster implementiert hat und nicht alle Fälle abgedeckt sein können. Dr. Best hat das gestern erweitert.

    Nun, deine obige Meldung besagt nichts anderes, als das die in der 800er Box eingesteckte Original-SIM-Card nicht gefunden werden konnte (das Ding befindet sich in einem Slot im Geräteinneren, zwischen der Festplattenhalterung und dem Tuner).


    Es kann nun natürlich auch sein das du keinen Clone erwischt hast, sondern das sich besagte SIM aus ihrer Halterung gelöst und/oder Kontaktprobleme hat. Das solltest du mal prüfen, bevor du aufgibst.


    Die eher entscheidende Frage ist allerdings, wie viel Geld du gewillt bist auszugeben. Die 800er Box ist ziemlich betagt und macht heutzutage wenig Sinn aufgrund ihrer verbauten Hardware (wenig Platz für Plugins, langsamer Prozessor ...). Ich würde mich mit einer Dreambox 800 (SE) nicht mehr beschäftigen wollen, egal ob Original oder Clone.

    • install enigma2-plugin-systemplugins-advancedaudiosettings
    • Alles auf "convert to multi-channel PCM" stellen

    aactrl.png

    • Downmix deaktiviert lassen
    • MerlinMusicPlayer starten und etwas wiedergeben (egal ob MP3 Konserve oder DVB-Radio)


    Problem: Audioausgabe bleibt stumm


    Multichannel-PCM Ausgabe ist gar nicht so verkeht sofern man:


    • Die Volume Buttons der Dreamboxfernbedienung benutzt
    • In der Audiokette noch Analoggeräte wie Tape Decks oder Mini Disc Recorder hat, die von der Dreambox aufnehmen sollen
    • schlicht und einfach einen AVR älteren Semesters einsetzt
    • ...

    Oh ha, weit ausgeholt. Nun gut, hast zum Teil auch Recht, aber auf mich trifft diese "Lieblingscouchkartoffelbeschäftigung" eher nicht zu. Wie schon gesagt, gibt etliche

    Addons, wo man Sport gucken kann und alles ist legal, ohne die Contentindustrie zu plätten.



    Ok, hab ich mir den falschen Aufhänger ausgesucht und das weiße Schaf unter der Meute rausgepickt :D .... Ich will das Thema auch nicht unnötig auswalzen, nur eine kleine klitzekleine Antwort dazu.:oldguy:


    Zitat

    Nur ist es IMHO auch so, dass die Industrie zu einen gewissen Teil auch selbst Schuld hat. Ein Beispiel sind meine Eltern, die haben ein Abo bei Sky. Es wird für sie immer

    teurer. Nur die Sport Pakete für >50 € und eine schriftliche Preiserhöhung ist schon angekündigt. Die müssen also kündigen, um wieder zu einem normalen Preis zurückzukehren. Das ist im Grunde das Gegenstück zu den Raubkopierern


    Die Variante "muß ich nicht haben, kaufe ich nur bis zu einem genehmen Limit" steht leider für viele nicht mehr auf dem Zettel. Ich habe dem Verein 20 Jahren (ich war seit 1992 Kunde und wahrscheinlich der letzte Trottel der brav sein Abo bezahlt hat zu Zeiten, als jeder für nada schaute) gekündigt, weil das Movieangebot einfach nur noch unterirdisch war. Und NUR diese Blasphemie kotzt mich an :D.




    Zitat

    Und was die Musikindustrie damals gemacht hat, war auch für den Ar***, sie konnten den Hals nicht vollkriegen, und haben die Preise derart in Höhe getrieben, das die "Scene" quasi gefördert wurde.


    Richtig. Der Wechsel von der LP auf die CD wurde mal eben so mit einer Preisverdoppelung verbunden. Was zur Folge hatte, das "ich kaufe mir im Jahr ein bis zwei Handvoll Platten" eingeschlafen ist. Auch zu Zeiten der LP wurde schließlich schon munter "kopiert", und zwar auf MC, und der Umsatz brummte. Die Kaufverweigerung der Kunden ging aber nicht etwa mit einem Konsumverzicht einher. Nein, man fand tausend Begründungen warum man nun eben "anderweitig" Musik ziehen mußte. Womit wir wieder beim Thema "darauf zu verzichten kommt mir nicht in den Sinn" wären.


    Zitat

    Für Musikliebhaber war das „Brennen von Musik–CDs“ ein Segen. Nicht wegen der selbstbeschrifteten Silberlinge. Sondern weil die Musiker wieder ihren eigentlichen Job in den Vordergrund schieben mussten: Live–Musik. Die Leute vor Ort in den kleinen und großen Hallen zu beglücken. Und das ist zum Glück bis heute so.


    Ich hab jahrelang mit Wochenendmucken das Partyvolk bespasst. Das war genauso wenig mit Kunst gleichzusetzen wie das, was die Labels an Geschäftsgebahren an den Tag legten. Für den Ausführenden lautet die entscheidende Frage immer, was hinten dabei rausspringt. Jimmy Page antwortete mal auf die Frage eines Journalisten, wovon er sich bei seinem Gitarrenspil inspirieren ließe, mit: "ich krieg damit jetzt all die Weiber ab, die mich früher nicht mal zur Kenntnis genommen haben."


    Und in meinem Falle war es dann halt so das es zum Füllen des Kühlschranks immer nur knapp reichte und ich die hier ...

    DSCF1387.JPG


    ... an den Nagel gehängt habe und mich meiner Ingenieurslaufbahn widmete. Das Partyvolk soll sich gefälligst selbst beglücken :undweg:

    Tja, das war mir schon klar das es bei den Kodidiskussionen primär nicht um das Abspielen lokalen Contents geht. Nur kurz am Rande:


    In den 90ern wurde das Brennen von Musik-CDs ein Volkshobby. Die Contentindustrie versuchte mit copy protection und Aufklärungskampagnen dagegen vorzugehen, es hat nichts bewirkt. Nur das der Musikmarkt zusammengebrochen und heute nur noch ein Schatten seiner selbst ist.


    Seine Fortsetzung fand die Lieblingscouchkartoffelbeschäftigung im Schauen von PayTV, natürlich ohne dafür zu bezahlen. Die Folgen davon "genießen" wir alle derzeitig: Billigproduktionen, C-Movies, bis zum Anschlag verrammelte Pay-TV Verschlüsselungssysteme. Und das Ende der Wehrhaftigkeit der Contentindustrie ist lange nicht erreicht. So wie Downloader "deutschen Liedgutes" heutzutage mit fast 100%iger Sicherheit ein paar Tage später einen Brief von Abmahnanwälten erhalten, so wird beim Streaming alsbald nicht nur der Anbieter des Contents/der Technologie dahinter in Grund und Boden geklagt werden, sondern auch die ach so unschuldigen User.


    Ich bin abgeschweift und mache jetzt mal einen auf blond: Wozu braucht man Kodi auf der Dreambox? Live TV, aufgenommene Videos und die Urlaubsfotos kann man damit ganz wunderbar ohne Kodi genießen.

    Nein, wird es IMHO auch nicht geben. Der letzte im Team, der Kodi ab und zu einsetzte (sprich auf seinem Tablet nutzte) ist seit zwei Jahren tot. Das Interesse hält sich in Grenzen.


    Persönliche Meinung: Wer einen Streaming Player braucht, sollte sich keine Settopbox kaufen. Ich muß auch nicht alle meine Geräte (Android TV, Tablet, Handy und Co) mit Kodi durchseuchen. Aber es kommt ja bald eine Android Box für das geneigte Publikum (welche ich mir nicht kaufen werde, weil ich 0% Nutzen für mich sehe).

    Somit war das Posting keine Hilfe für später Lesende, sondern nur ein "Hilfe, ich habe ein Problem, macht mir das weg!"


    Mit anschließendem "ich kann das nicht in Telnet eingeben, also flashe ich neu". Alles bestens, ich verstehe Leute im first level support von Notebookanbietern, die eine Neuinstallation des Betriebssystems bei einem vergessenen Paßwort empfehlen statt den Kunden zu animieren, sich doch mal eventuell an das Paßwort zu erinnern ... :D


    Nur dieser Thread, der ist nun für die Allgemeinheit relativ sinnlos ... Kaffee.

    Problematisch wird es erst mit NAS-Devices wie dem älteren Synology DS214SE, wo der langsame Spinup der Festplatten zu einem "not ready" und entsprechender Fehlermeldung beim Client führt, Das sind dann die Pflegefälle wo man immer wieder liest "wenn ich danach noch mal auf den Mount gehe, sind die Files und Verzeichnisse dann sichtbar". Das softwareseitig abzufangen obliegt nicht dem Programmierer der Software, das ist Netzwerkpfusch :D


    Beim aktuellen Äquivalent DS218Play wird dagegen beim Spinup brav gewartet, dann sieht man halt ein paar Sekunden die Zahnräder auf der Dreambox. Also MIR sind die Zahnräder lieber als hektisches Rumgesuche :D

    Dre hat das so gebaut und ich fand das dermaßen praktisch, das ich (wegen der Picon Redundanz bei DVB-C/T/S + mehreren SAT-Positionen) gleich bei by_name hängengeblieben bin. Softwarelösungen wie der DVB-Viewer des von mir hochgeschätzten Christian Hackbart arbeiten schließlich auch seit Jahrzehnten unbeirrt mit Senderbenamung statt References.


    Nur mit der Dokumentation hapert es in diesem Team :D .... Da werden Jahre später Sachen woanders hochgelobt/nachgebaut, bei denen ich mich immer wieder ertappe zu denken "wtf, das ist bei uns doch schon alles drin im Image" ....